[gelesen] Was von Jesus übrig blieb*

 

 

Hallo ihr Lieben,
 
ich durfte über Blogg dein Buch wieder ein Buch testen und möchte es euch gerne vorstellen. Dieses Mal geht es etwas mehr in die wissenschaftliche Richtung, sagen wir, es ist populärwissenschaftlich. Hierbei handelt es sich um „Was von Jesus übrig blieb. Die Geschichte seiner Reliquien“ von Reiner Sörries, welcher selbst Theologie studiert hat. Erschienen ist es im Verlag Butzon & Bercker GmbH.
 
 
 
Klappentext:
Finsterer Aberglaube oder doch echte Frömmigkeit? Ob Heiliger Gral, Turiner Grabtuch oder Heiliger Rock – an der Verehrung der Jesus-Reliquien scheiden sich seit Jahrhunderten die Geister. Fakten und Legenden halten Wissenschaftler und Medien in Atem. Zugleich fühlen sich viele Gläubige von dieser Form der Spiritualität angezogen. Reiner Sörries zeichnet das bewegte Schicksal der bedeutendsten Heiligtümer nach und nimmt so Gläubige und Skeptiker mit auf eine spannende Spurensuche durch die Geschichte der Jesus-Reliquien. Zusammen mit den zahlreichen Abbildungen ist diese Darstellung eine fundierte und fesselnde Lektüre.
 
ISBN 978-3-7666-1621-0
Preis 24,95 [D]
344 Seiten.
 
 
 
Inhalt:
Im Buch beschreibt Sörries die verschiedenen Reliquien Jesus und was es damit auf sich hat. Es gibt „zunächst [einen] Versuch einer Systematisierung der Herren-Reliquien, während die Reliquien im Einzelnen und vertiefend im zweiten Teil vorgestellt werden“ (S. 45). Aufgeteilt ist das Buch in zwei Teile: einer historisch-systematischen Übersicht, in denen zu Beginn Ziel und Methoden erläutert werden, um dann auf antike Reliquien sowie die Jesus-Reliquien allgemein einzugehen sowie deren Topologie zu erläutern, und dann eine Systematisierung der bedeutendsten Jesus-Reliquien, wie etwa die Stätten, die Leben-Jesu-Reliquien (wie etwa die Krippe), die Gewandreliquien, der Heilige Kelch, die Passionsreliquien, die Heilig-Blut-Reliquien bis hin zu den „neuen“ Reliquien.

 

Rezension:
Ich muss sagen, dass ich mich durchaus für die Thematik interessiere, bisher aber nicht die große Ahnung dafür habe – sprich: interessierter Laie, für den man ja immer /meist schreiben soll. Ich habe mich weder über- noch unterfordert beim Lesen des Buches gefühlt. Zielgruppenanpassung also erfüllt. Äußerlich hat das Buch die übliche Größe von gebundenen Büchern. Gut gefällt mir das Lesebändchen, farblich passend zum Buchdeckel. Man muss nicht unbedingt in einem durch lesen und kann auch wunderbar in den Kapiteln springen, ohne dass man mit großen Fragezeichen dasteht. Der Autor kann sowohl durch seine Schreibweise als auch durch den Inhalt mein Wohlwollen gewinnen. Neben der ganzen Unilektüre ist das Buch eine ganz gelungene Abwechslung, trotzdem die Thematik nicht ganz unwissenschaftlich ist – aber eben nicht mein Fachgebiet (ich möchte ja aber auch nicht als Fachidiot enden 😉 ). Ich finde die Aufteilung etwas unglücklich, mag ich es nicht, wenn immer wieder gesprungen wird und ich mir unweigerlich denke, das weiß ich doch jetzt schon, da wiederholt er sich. Andererseits lässt sich es nicht so ganz vermeiden. Trotzdem verliert das Buch seine Übersichtlichkeit dadurch nicht (das habe ich auch schon ganz anders erlebt). Es macht Freude, das Buch zu lesen, und ich finde es gerade spannend, da es von einem Protestanten geschrieben ist.
Jedem, der sich etwas für das Thema interessiert, kann ich das Buch nur empfehlen! Langweilig wird einem hier bestimmt nicht, was man bei der Thematik durchaus befürchten könnte. Aber der Klappentext behält Recht: Es handelt sich um eine „fundierte und fesselnde Lektüre“!
 
Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.
Dieses Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an Olms und Blogg dein Buch
 

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 Lest ihr gerne so für euch (populär)wissenschaftliche Bücher? Interessiert ihr euch für Reliquien?

Pfiat eich,

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