Adventkalender Türchen 14

Hallo ihr Lieben,

heute öffnet sich bei mir das 14. Türchen des Adventkalenders der Bloggerladys.

Bei mir findet ihr die etwas andere Weihnachtsgeschichte 

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und zu dieser ersten Schätzung machten sich auch Joseph und die schwangere Maria auf, jedoch gab es noch kein Internet und Telefon und so konnten sie kein Zimmer vorbestellen. Und da so viel los war, fanden sie auch kein Zimmer, nicht einmal ein B&B.

Nach langem Laufen, Maria war schon müde und das Kind im Bauch strampelte heftig, fand Joseph endlich jemanden, bei dem sie in der Scheune unterkommen konnten. Da pikste zwar das Stroh und der Wind pfefferte durch die Balken und es gab lauter knarrende und unheimliche Geräusche, aber immerhin konnten sie etwas ausruhen und mussten nicht auf der Straße bleiben. So romantisch, wie alle Welt denkt, ist es in so einer Scheune nämlich gar nicht, wenn es kalt und Nacht ist und dann auch noch Winter. Da kann es schon ziemlich ungemütlich werden. Und als ob die bescheidene Behausung nicht genug wäre, nein, da setzen auch noch die Wehen ein und werden immer heftiger. Kein Krankenhaus, nicht mal ein sauberer Untergrund und irgendwelche Tücher oder Wasser, sondern nur das Stroh und dann passiert es und das Jesuskind wird geboren. Draußen in der kalten Nacht in einem Stall. Ohne Arzt, ohne Krankenschwester, ohne Hebamme.

marikaml, „Weihnachten 2009“
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Und wie die drei dann da so liegen, mehr schlecht als recht, aber immerhin gesund, da leuchtet auch noch ein Stern durch die Balken und verhindert das Einschlafen. Und dann wird es auch noch laut draußen. Was ist das bloß für ein Lärm? Und dann stehen da ganze Heerscharen vor der Scheune und lassen die frischgebackenen Eltern sowie das Neugeborene noch weniger schlafen… Und alle stürmen in die Scheune, angezogen von dem hellen Licht über dieser und weil der Buschfunk verlauten lässt, dass da ein König sein soll. Und das wundert alle so sehr, dass sie hineilen, um zu sehen, ob da wirklich ein König in so einem billigen Stall ist. Aber so einem König – wenn an dem Gerücht etwas dran ist – kommt man ja nicht einfach so besuchen, sondern dem bringt man zumindest etwas mit. Also sammeln sie alle etwas Wertvolles zusammen und tragen es zur Scheune. Und die, die nichts haben, die singen stattdessen. Und schließlich sehen es alle, die zur Scheune kommen, dass da ein ganz besonderer König geboren ist und sie jubeln und preisen und begrüßen den neuen König.

marikaml, „Weihnachtskrippe“
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Morgen öffnet sich das Türchen bei Sweet Cherry.

Ich wünsche euch ein schönes 3. Adventwochenende!

Pfiat eich,

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