[Werbung] Über den Dächern von Paris: Das 25h Hotel Paris Terminus Nord

Ein paar Tage in der Stadt der Liebe, kurz vorm Valentinstag. Und ein Hotelzimmer mit Blick auf Sacre Coeur – direkt aus dem Bett. Viel schöner kann es in Paris kaum sein. Da bleibt man gern ein paar Stunden oder auch Tage länger – im 25hours Hotel Terminus Nord.

Bei der aktuellen Situation (Coronamaßnahmen) habe ich überlegt, ob ich den Blogpost überhaupt jetzt (schon) veröffentlichen soll. Ich bin jedoch zu dem Entschluss gekommen JA. Wenn wir gerade schon nicht physisch reisen können, dann wenigstens in Gedanken. Und wir können Vorfreude haben auf die Zeit nach den Ausgangsbeschränkungen und die Wirtschaftszweige, die unter ihnen gelitten haben, wieder stärken.

Über vier Jahre ist es bereits her, dass ich das letzte Mal in Paris war. Damals waren es ein paar Tage für einen Workshop. Viel von der Stadt habe ich leider nicht gesehen. Einen Vormittag hatte ich Zeit für einen Spaziergang an der Seine entlang, nach Notre-Dame und einen Kaffee davor. Und ein paar Abende, um durch Le Marais zu streifen. Nach dem Brand war ich sehr froh, Notre-Dame noch unversehrt gesehen zu haben. Dennoch wollte ich immer noch mal nach Paris, um ein wenig Kultur aufzunehmen und z.B. den Eiffelturm zu sehen. Und der Mann war auch noch nie in Paris.

Um die Sehenswürdigkeiten von Paris soll es heute allerdings (noch) nicht gehen. Dazu folgt ein weiterer Blogpost. Auch zur glutenfreien Küche in Paris wird ein Post folgen – eins sei vorab verraten: Paris ist da durchaus ein Paradies (die Wise Guyse sangen ganz richtig „Paris, ist wie ein Paradies“) und kann nicht nur mithalten mit Berlin oder Wien.

Schlafen mit dem Blick auf Sacré-Cœur de Montmartre

Schon nach dem ersten Blick durchs Zimmer und vor allem aus demselben fiel mir auf, dass wir nicht nur einen zwei Balkone mit Blick auf den Bahnhof hatten, sondern in der Entfernung war sogar Sacré-Cœur zu sehen. Sogar aus dem Bett konnte man auf die Kirche schauen, die abends angestrahlt wird. Die Zimmer sind afrikanisch eingerichtet. Eine bunte Tagesdecke und Kissen stechen direkt ins Auge und allerlei kunstvolle Upcycling-Schmuckelemente.

Die Einrichtung ist sehr stimmig und immer wieder findet man neue tolle Details. In jedem 25hours Hotel gibt es ja ein eigenes Kuscheltier. Hier haben wir eine Superman-Katze, den Super-Filou. Wirklich sehr süß!

Die messingfarbenen Lampen würde ich mir beispielsweise auch zuhause hinstellen. Überhaupt gab es viele Möglichkeiten, Licht ins Zimmer zu lassen. Was am ersten Abend etwas spannend wurde – nämlich beim herausfinden, wie alles ausgeht. Am längsten habe ich gesucht, wie die Beleuchtung vom Kleiderschrank – auch ziemlich cool und passend für eine Capsule Wardrobe – auszuschalten geht. Das wär sonst nämlich doch etwas hell geworden in der Nacht. Aber es gab an der Seite einen Schalter. Glück gehabt!

Vor Ankunft im Hotel habe ich mir ein bisschen Sorgen ob der Sprache gemacht. Mein Französisch habe ich mir größtenteils selbst beigebracht.

Deshalb hatte ich mir extra vorab herausgesucht, wie ich meine Reservierung klar mache – war dann aber an der Rezeption so überrumpelt, dass ich prompt alles vergessen hatte. Zum Glück kamen wir auch mit Englisch bestens weiter. Früher haben mir immer alle gesagt, die Franzosen sprechen kein Englisch mit einem, sondern grundsätzlich nur Französisch. Sowohl bei meinem ersten Besuch als auch jetzt bin ich aber immer ganz gut zurecht gekommen. 1-2 Sätze auf Französisch (Insbesondere ein bonjour/bonsoir) und dann auf französisch fragen, ob sie englisch – oder deutsch, das wurd aber nie gewählt – können. Pling, eine Kommunikation auf Englisch ist möglich!

Glutenfreies Frühstück und Brunch

Schon vorab hatte ich mich nach einem glutenfreien Frühstück erkundigt. Am ersten morgen mussten wir allerdings noch mal genauer fragen. Meine erste Antwort war, dass alles Brot glutenfrei war. Das wollten wir nicht ganz glauben. Daraufhin hat der Mann noch mal beim Chef de Rang (?) nachgefragt und mir wurden glutenfreie Brötchen zubereitet und an den Tisch gebracht. Ich wurde vorab gefragt, wie viele ich denn wollte, mir wurden 5 empfohlen, weil sie sehr klein sind. Ich habe mich für 3 entschieden. Klein waren sie wirklich, aber da ich auch (frischen) Obstsalat, mit getrockneten Früchten, Joghurt, Erdnussmus, Dattel-Tahin (sooo gut! Kann ich das Rezept haben, bitte!) und gesalzenem Caramel hatte, haben sie völlig ausgereicht.

Ansonsten hätte es auch noch Porridge gegeben (wo ich nicht sicher war, ob glutenfrei), Bacon, Rührei, Würstchen – einen Tag stand sogar ein Schild da, dass man auf Nachfrage Schakschuka haben könnte. Leider hat das nicht mehr gepasst, ich hätte mir zu gern eines mit dem Mann geteilt.

Lage und Anbindung

Am ersten Tag sind wir nach dem Einchecken und ein wenig ausruhen direkt zu Sacre Cœur gegangen. Von dort hat man eine traumhaft schöne Sicht – aber dazu folgt später mehr. Auch an der Seine ist man in etwa 30 Minuten zu Fuß. Da ich noch nicht wieder ganz fit von meiner Grippe vorher war, haben wir aber auch die Öffis das ein oder andere Mal benutzt. Trotzdem hatte ich jeden Tag mind. 15k Schritte auf der Uhr. Günstig gelegen ist das Hotel aber so oder so. Der einzige Nachteil ist, dass es nachts recht laut ist. Die Fenster müssen also geschlossen bleiben – und trotzdem hört man die Straßengeräusche noch. Ich hatte mich in der 2. Nacht zum Glück daran gewöhnt – bzw. war es Freitag dann auch deutlich leiser als unter der Woche.

Fazit

Würde ich wiederkommen? Ja, bestimmt! Das Hotel hat den typischen 25hours Charme, das Personal ist überaus freundlich, die Lage ist super. Und ich konnte super entspannen und mich erholen – trotz des ein oder anderen lauteren Tons von draußen.

Außerdem gibt es die Sape Bar und ein Neni im Hotel – im Neni findet auch das Frühstück statt. Einen Abend habe ich den Mann nachträglich zum Geburtstag zum Essen eingeladen. Hier hab ich mich sogar komplett auf Französisch verständigen können und unser Kellner war mir auf Anhieb sehr sympathisch. Ich habe mich sogar wohler gefühlt als im Berliner Neni. Außerdem konnte man vom Tisch wunderbar die Leute vorm Bahnhof beobachten und sich die Statuen auf dem Bahnhof genauer ansehen (auch hierzu mehr im nächsten Post über Paris).

Ich bedanke mich bei 25hours Hotels für die Kooperation und teilweise Einladung!

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