Frankfurt – kulinarisch und glutenfrei

Frankfurt hat kulinarisch einiges zu bieten. Lies hier über meine glutenfreien Hotspots der Stadt!

Frankfurt hat kulinarisch einiges zu bieten. Bei meinem Kurzurlaub letztens konnte ich ein paar Spots ausprobieren. Zusätzlich habe ich ein paar Eindrücke von Mainhatten für euch.

Frankfurt wird definitiv nicht meine Lieblingsstadt. Soviel sei schon zu Beginn gesagt. Aber sogar Frankfurt hat seine schönen Seiten – und eine große Auswahl an Restaurants und Kaffeehäusern, die auch für den glutenfreien Gaumen etwas bieten.

Von unserem Hotel, das 25hours Hotel the Trip, über das ich euch schon berichtet habe, hatten wir einen ziemlich guten Ausgangspunkt, um die Stadt zu Fuß zu erkunden. So sind wir eigentlich fast alles zu Fuß gegangen – mit Ausnahme des bereits beschriebenen Frühstücks im Goldman, einen daran anknüpfenden kurzen Ausflug nach Bad Homburg (mit dem Auto) und am selben Abend einem Abstecher zum Essen mit Freunden nach Oberursel (beide Städte sind übrigens wesentlich schöner und für einen Urlaub vielleicht noch mehr geeignet 😉 ).

Zu Fuß durch Frankfurt

In Frankfurt selbst waren wir aber auch ein ganzes Stück unterwegs. Entlang am Main, in ein paar Museen (dazu folgt noch ein eigener Beitrag), in der Innenstadt, in der Paulskirche und im Dom, entlang am Wall und sogar zu Fuß bis nach Offenbach am Mainufer entlang (da wohnt eine Freundin, mit der wir gemeinsam gegangen sind). In Offenbach saßen wir dann am Wasser in einem Eiscafé den gesamten Abend, das hat mir auch richtig gut gefallen. Und OK, zurück sind wir dann spät abends auch mit der S-Bahn gefahren.

Glutenfrei essen in Frankfurt

Aber kommen wir nun endlich zum kulinarischen Teil. Ich gliedere das Ganze mal nach Restaurants und Cafés, damit ihr einen besseren Überblick habt. Einige der Fotos sind leider nicht ganz so gut geworden, da es teils schon sehr dunkel war 😉 Und jetzt guten Appetit!

Restaurants in Frankfurt

Die Kuh die lacht

Am ersten Abend sind wir direkt Burger essen gegangen. Ich hatte vorab ein wenig gegooglet – bzw. auf Google Karten geschaut, was es denn glutenfrei gäbe. Und da kam ich auf Die Kuh die lacht. Hier kann man neben fertigen Burgern auch Burger (und Salat) nach dem Baukastenprinzip zusammenstellen. Juhu! Außerdem gibt es auch Steaks, selbstgemachte Limonaden etc. Auf die Limo hätte ich aber auch verzichten können, da hatte ich schon bessere.

Herr Dangshi war faul und hat einen fertigen Burger genommen, ich habe mir meinen selbst zusammengestellt. Dazu gab es Topinamburchips – natürlich kalt und etwas fad. Der Burger war OK. Ich fand das Bun etwas lasch, da hatte ich schon bessere – auch glutenfreie. Für die Mittagspause oder ein Essen mit Kollegen ganz in Ordnung, für einen schönen Abend mit dem Mann würde ich vielleicht nicht noch einmal hingehen, wenn es Alternativen gibt. Also, man konnte das ganze durchaus gut essen, aber mein verwöhnter Gaumen ist derweil sehr hakelig geworden. 

Zum Nachtisch wollte ich unbedingt noch einen Mango-Orkan. Dabei handelt es sich um 
Joghurt-Sahne mit Baiser-Bruch und Mango-Passionsfrucht-Mus. Und ich liebe Mango, Passionsfrucht macht das ganze noch besser. Das Baiser müsste es noch perfekt machen. So dachte ich. Aber so richtig angetan war ich vom Dessert leider nicht – ich hatte mit einer Geschmacksexplosion (bei dem Namen, Hallo?!?!) gerechnet, das ganze war dann aber doch ein wenig fad. Herr Drangshi hat sich gefreut, so hat er auch etwas abbekommen – sogar die Hälfte…

Die Kuh die lacht
Frankfurt, Schillerstraße
Frankfurt, Friedensstraße
Außerdem auch:
Heidelberg, Hauptstraße
Mainz, Adolph-Kolping-Straße
Mannheim, Q7

Baltique Deli

So gar nicht richtig glauben und noch einmal nachforschen musste ich beim Baltique Deli, dass sie glutenfrei können. Im Baltique Deli gibt es Pankuka. Hierbei handelt es sich um Baltische Pfannkuchen. Ähnlich wie die Franzosen haben aber auch die Balten eine Version aus Buchweizen: Juhu! So ging es für uns einen Mittag dorthin. Es gibt neben den Pfannkuchen auch eine Mittagskarte mit anderen Speisen.

Zum Hauptgang hatte ich eine lettische Very Berry-Limonade und zum Nachtisch noch einen schwedischen Coffee Tonic. Besonders angesprochen hat mich auch die Inneneinrichtung. Wirklich schön! Die Preise sind zwar nicht ganz ohne, hier würde ich aber definitiv wiederkommen!

Wenn schon wollten wir jedoch Pfannkuchen. So hatte Herr Drangshi einen aus Weizen mit Fleisch und ich einen glutenfreien mit Pilzen und Schmand (Pankuka Vilnius). Sehr lecker! Und zum Nachtisch haben wir uns noch einen glutenfreien mit Zartbitterschokolade und Salzkaramell (Pankuka Jütland) geteilt – der war fast noch besser (naja, er war besser).

Baltique Deli
Die Pankūka Bar
Heiligkreuzgasse 31
60313 Frankfurt am Main
Mo – Fr: 9.00 – 23.00 Uhr (Küche bis 22.30 Uhr)
Sa: 10.00 – 23.00 Uhr

coa Asian Food & Drinks

Am letzten Abend waren wir noch im coa essen. Das asiatische Restaurant war gleich ums Eck vom Hotel und so sind wir einige Male daran vorbeigegangen. Und irgendwie hat es mich magisch angezogen. Als ich draußen auf die Karte schaute, dachte ich, sie hätten ziemlich viel Glutenfreies. 

Als wir dann drin waren, gab es doch nicht mehr so wirklich viel Auswahl für mich – aber die Bedienung war sehr freundlich und half mir etwas passendes für mich zu finden. 

Da ich eh etwas erkältet war derweil, kam mir Suppe sehr gelegen. So gab es quasi als Hauptgang eine scharfe Maissuppe für mich. Davor eine vietnamesische Frühlingsrolle und zudem noch Edamame. Bei letzteren aß Herr Drangshi fleißig mit. Und sie waren richtig gut. Ordentlich Salz, nicht zu fest verschlossen. So war das ganze – auch wenn ich nur Kleinigkeiten hatte, richtig gut. Dazu hatte ich einen selbstgemachten Eistee – der ganz nach meinem Geschmack war.

Beim coa handelt es sich um eine Kette. Auch in Berlin gibt es Beispielsweise eine Filiale (eine zweite eröffnet neu). In Frankfurt selbst gibt es auch mehrere Standorte.

coa Asian Food & Drink
Kaiserstraße 68
60329 Frankfurt
Mo – Fr: 11.30 – 23.00 Uhr (Küche bis 22.00 Uhr)
Sa – So: 12.00 – 23.00 Uhr

Cafés in Frankfurt

Kaffeemacherei

Wer mich kennt, weiß, dass mir ein guter Kaffee sehr wichtig ist. So wollte ich natürlich auch in Frankfurt einen solchen finden. Bei meiner Recherche stieß ich auf die Kaffeemacherei. Glutenfreien Kuchen hatten sie leider nicht mehr, aber immerhin einen Chiajoghurt mit Beeren. Leider war mir dann gar nicht nach Kaffee, sondern ich habe mir eine leckere Eisschokolade gegönnt…

…und beim Kaffee vom Mann stibitzt. Nicht mein allerbester Kaffee, aber durchaus sehr trinkbar. Das klingt jetzt schlechter als er war. Also, hier würde ich definitiv wieder Kaffee trinken gehen. Der Mann hatte dazu einen Käsekuchen, der ziemlich gut aussah. Weil gutes Wetter war (es war Mitte September ja noch richtig doll warm), saßen wir draußen. Leider nah an der Straße. 

Die Kaffeemacherei
Eckenheimer Landstraße 70
60318 Frankfurt am Main
Mo, Mi, Do & Fr: 8.30 – 18.00 Uhr,
Sa & So: 10.00 – 18.00 Uhr

Naschmarkt am Dom

Bei meiner Recherche nach glutenfreien Möglichkeiten stieß ich auch auf den Naschmarkt am Dom. Ich hatte mir das ganze zwar etwas anders vorgestellt, aber man sollte unbedingt vorbeischauen. Betritt man das Geschäft – es ist kein reines Café – findet man alle möglichen Dinge. Von kleinen Gin-Flaschen (ich war sehr versucht) über Süßes, Kochzubehör, Dekoartikel, … Eine wahre Vielfalt und man muss aufpassen, dass man nichts umstößt. An der Theke kann man dann Kuchen und Getränke bestellen.

An glutenfreien Kuchen hatten sie leider nur noch einen Crumble, der aber überaus wohlschmeckend war. Dazu hatten wir eine Apfelschorle, weil unser Kaffeekonsum an dem Tag schon recht hoch war.

Draußen vor dem Geschäft sind ein paar wenige Sitzmöglichkeiten, außerdem ebenerdig. Da war es schon recht voll, also verzogen wir uns in die obere Etage. Hier müssen auch nicht ganz so große Menschen zwar aufpassen, dass sie sich nicht stoßen, dafür kann man dann auf wunderbar gemütlichen Sofas und Sesseln Platz nehmen und genießen bei einem Blick in den Laden.

Naschmarkt am Dom
Domstraße 4
60313 Frankfurt am Dom
Di – Sa: 10.00 – 19.00 Uhr
So. 11.00 – 19.00 Uhr

Wie ihr seht hat Frankfurt einiges zu bieten. Natürlich gibt es auch Vapiano, das Frittenwerk und Co. Hier sind nur die Orte, die wir in den wenigen Tagen besucht haben (wobei, im Frittenwerk waren wir auch). 

Habt ihr Tipps, wo ich das nächste Mal in Frankfurt unbedingt hin muss?

6 Kommentare

  1. Ich habe 10 Jahre in Frankfurt gelebt und gebe dir Recht. Es ist auch nicht meine Lieblingsstadt. Obwohl Frankfurt einiges zu bieten hat. Ich liebe das Museumsuferfest zB. Oder den Weihnachtsmarkt am Römer. Also da solltest du zu Weihnachten mal hin.

    Liebe Grüße
    Melanie von https://www.lovingcarli.com

    • Schade, dass ich erst im Februar da bin wieder -aber vielleicht schaff ichs ja ein anderes Jahr 🙂

  2. Ich war leider erst einmal in Frankfurt.Aber die Stadt hat mir sehr gut gefallen und wenn ich deine ganzen Tipps hier so lese, lohnt sich ein zweiter Besuch auf jeden Fall. Zumal man beim Lesen deines Beitrages echt Hunger bekommt.

    Liebe Grüße, Milli
    (https://www.millilovesfashion.de)

  3. Liebe Melanie,
    in Frankfurt war ich noch nicht. Falls es mich aber mal dorthin verschlagen sollte, dann schaue ich mir deinen Beitrag auf jeden Fall noch einmal an.
    Den Naschmarkt am Dom würde ich dann auf jeden Fall besuchen.

    Liebe Grüße
    Susi von http://www.whitelilystyle.de

  4. Toller Beitrag und schöne Zusammenfassung. Wenn ich das nächste Mal in Frankfurt bin, dann möchte ich unbedingt das Baltique Deli ausprobieren. Meine Freundin war dort auch schon einmal und fand es richtig super dort.
    Alles liebe Marie

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