R – das fremde Wesen

 

Hallo ihr Lieben,

im Moment ist es ziemlich stressig bei mir. Morgen hab ich einen Vortrag über Konstruktionsgrammatik. Wir hatten ein Semesterprojekt, in dem wir nachweisen sollen, ob eine bestimmte Konstruktion wirklich eine ist. Dafür prüft man, ob die „Konstruktion“ produktiv ist (also ob sich mit ihr immer neue Konstruktionen bilden lassen) sowie nicht vollständig kompositionell (also, ob an einer Stelle ein zusätzliches Wissen nötig sein muss, damit die Konstruktion verstanden werden kann). Natürlich kommt man dabei um Statistik nicht herum. Für die Produktivität betrachtet man die Hapax Legomena (Lesarten, die nur einmal vorkommen) und bastelt daraus eine Kurve. Wenn diese steigt, dann ist die Konstruktion produktiv. Für die Kompositionsfreudigkeit untersucht man den p-Wert, einen Wahrscheinlichkeitswert. Je kleiner der p-Wert ist, umso niedriger ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Ergebnis, welches den p-Wert hat, bei der Nullhypothese (dass es sich nicht um eine Konstruktion handelt) auftaucht. Wir wollen also einen kleinen p-Wert.

Die statistische Auswertung wird mit R gemacht. Ein Glück haben wir ne Statistikberatung, ohne die hätte ich das wohl nicht hinbekommen^^ (Danke für die insgesamt etwa 4 h Zeit für drei ahnungslose hilflose Frauen^^) Aber beim Zusehen und Nachvollziehen hab ich immerhin etwas verstanden *lach* auch wenn ich deshalb trotzdem nichts selbst schreiben könnte.

Aber nächstes Semester gibt es eine Statistik-Übung, die ich belegen möchte. Dann kann ich sowas vielleicht auch bald alleine. Ich glaub, ich habe Blut geleckt^^

Und dann gibt es Neuigkeiten von R – dem fremden Wesen 😉

Pfiat eich,

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